Consumer Generated Content (auch: User Driven Contentm User Generated Content, Consumer Generated Media) steht für Inhalte in
Medien wie Bilder und Texte, auch Audiodaten oder Filme, die einer oder mehrere Benutzer selbst generieren. Diese Inhalte stehen anderen Interessierten in der Regel kostenfrei zur Verfügung. Der Begriff wird in den letzten Jahren im
Zusammenhang mit dem Internet und der Diskussion um dessen zukünftige Entwicklung (Web 2.0) verwendet.Die Veröffentlichung solcher Inhalte findet
derzeit meist im Internet statt, wie beispielsweise in Internet-Foren, Blogs und Bewertungsportalen. Oft werden diese Inhalte von anderen, potenziellen Verbrauchern gelesen, um eine Kaufentscheidung zu treffen. Die Terminologie von
CGC entstand, als sich Video, Audio und Multimedia Podcasts parallel zur freien Informationsverbreitung durch gewöhnliche Nutzer im Internet verbreitet haben. Vor allem im Bereich des Multimedia, wie in Videoportalen, sind Parodien zu
Produkten oder Unternehmen nicht üblich. In diesem Sinne ist auch oft die Rede vom Consumer Generated Media (CGM), den Peter Blackshow, CMO von NielsenBuzzmetrics, prägte. Die Idee dazu entstand, als sich neue Web 2.0-Technologien
und -Medien wie YouTube, Sharkle, Rewer entwickelten, die von Vebrauchern dazu verwendet werden, teils profesionell-gestaltete Videos zu veröffentlichen, die nicht der Kontrolle des Marketings unterstehen. Parallel dazu entwickelte
Prof. Dr. Matthias Fank der Fachhochschule Köln den Begriff Webknowledge, das unternehmerisches Wissen über das, was im Internet durch Verbraucher veröffentlicht wird, beschreibt.Das Phänomen der nutzergenerierten Inhalte ist eng verknüpft mit
technischen Entwicklungen des Internets der letzten Jahre. Insbesondere die sinkenden Preise für Speicherplatz, Computer-Ausrüstung und die zunehmende Verbreitung von Breitbandanschlüssen dürften das Wachstum bei nutzergenerierten
Inhalten unterstützt haben.
Die mit der Entwicklung zum CGC verknüpften Erwartungen sind unterschiedlich. Viele Nutzer rechnen mit einem Aufbrechen der jahrzehntelangen Informationshoheit der klassischen Massenmedien. Andere
wünschen sich breitgefächertere Angebote, die nicht nur dem Mainstream folgen. In der Wirtschaft, z. B. in der Medienbranche, hofft man, die Nutzerzahlen und damit Umsatz und Gewinn durch das Einbinden kostenfrei generierter Inhalte
zu steigern. |